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Quo vadis, Künstlerhof Roter Ochse? Wie es weitergeht, steht noch in den Sternen. Dazu mehr in dem Presseartikel unter Aktuelles/Presse
Ausschreibung der Stipendien 
Leistungen und Voraussetzungen

Das Stipendium des Künstlerhofes Roter Ochse ist ein Anwesenheitsstipendium. Es wird vorausgesetzt, dass die Stipendiaten mindestens zwei Drittel der Förderzeit in Schleusingen verbringen.

Das Hauptstipendium umfasst folgende Leistungen:
Freie Wohnung mit Atelier bzw. Arbeitsraum; Nebenkosten für Heizung, Strom, Wasser etc. sind vom Stipendiaten als monatliche Pauschale (z. Zt. € 50,-) zu erstatten. Telefonkosten werden dem Stipendiaten in Rechnung gestellt.
Alle Wohnungen sind Zwei-Raum-Wohnungen mit Küche/Kochecke, Bad und Toilette.
Beitrag zu den Lebenshaltungskosten in Höhe von € 500,- mtl. (fällig jeweils am Monatesende).
Dauer eines Sipendiums: 6 Monate
Nutzuzng der allgemeinen Infrastruktur des Künstlerhofes in Abstimmung mit dem Vorstand der Stiftung.
Organisatorische Unterstützung bei Veranstaltungen, Präsentationen, bei der Herstellung von Kontakten etc. durch den Vorstand der Stiftung.
                                                                                                                                                              
Beim Nebenstipendium (Dauer und Beginn können individuell vereinbart werden) entfällt der Beitrag zu den Lebenshaltungskosten. Eine Pauschale für Wohnungs-Nebenkosten (Heizung, Strom, Wasser) wird dem Stipendiaten mit Nebenstipendium nicht belastet.

Die Voraussetzungen
•    Stipendien werden an Künstlerinnen und Künstler sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die entweder längstens 5 Jahre zuvor den Studienabschluss erreicht haben und nicht älter als 32 Jahre sind, oder
•    die nach einer sonstigen Berufausübung eine künstlerische oder akademische Zweitausbildung abgeschlossen haben, oder
•    die in einem artverwandten Handwerksberuf (z. B. Steinmetz, Präparator etc.) ihr künstlerisches Talent unter Beweis gestellt haben und eine Karriere als Künstler anstreben. Es werden nur Bewerber berücksichtigt, die nicht in einem Arbeitsverhältnis stehen bzw. solche, die bei Aufnahme in den Künstlerhof ein bestehendes Arbeitsverhältnis beenden. Die aufgenommenen Künstlerinnen und Künstler nehmen während der Förderung Wohnsitz in Schleusingen (Meldepflicht).

Die Bewerbung ist bis spätestens 18. Dezember 2011 zu richten an:

    Vorstand der Stiftung „Künstlerhof Roter Ochse“
    z. Hd. Frau Kornelia Graf
    Elisabethstraße 8
    98553 Schleusingen

Der Bewerbung sind beizufügen:
•    Lebenslauf
•    Ausbildungszeugnisse
•    Zeugnisse über Arbeitsverhältnisse (sofern vorhanden)
•    eine Beschreibung der beabsichtigten Arbeitsausprägung(en) (Techniken) und der beabsichtigten Themen (sofern diese nicht in der Ausschreibung vom Vorstand ausdrücklich vorgegeben sind)
•    Arbeitsproben (bzw. Fotos oder Dias von Werken der bildenden Kunst, Projektbeschreibungen, Pläne, Skizzen, Modelle; Bücher, Manuskripte, Dokumentationen; Tonträger und Partituren; Video- und Filmmaterial; DVDs, Drehbücher, Regieanweisungen etc.)
Lebensläufe verbleiben zu Dokumentationszwecken im Archiv des Künstlerhofes. Alle übrigen Bewerbungsunterlagen werden nach Beendigung der Förderzeit an die Stipendiaten zurückgegeben. Die Stipendiaten erhalten ein Zertifikat über ihre Tätigkeit im Künstlerhof.

Das Auswahlverfahren

Das Kuratorium der Stiftung „Künstlerhof Roter Ochse“ entscheidet auf Grund der Bewerbungsunterlagen nach Vorauswahl durch den Vorstand. Die endgültige Auswahl erfolgt nach  persönlicher Vorstellung der vorausgewählten Bewerberinnen und Bewerber und der Präsentation und der Interpretation der Arbeitsproben. Das Kuratorium kann im Bedarfsfall Fachjuroren aus den verschiedenen Fachgebieten hinzuziehen. Ein Rechtsanspruch auf Vergabe eines Stipendiums besteht nicht. Die Entscheidung wird der/dem Bewerber/in bis zum 15. Februar 2011 ohne Angabe von Gründen schriftlich mitgeteilt.

Sonstige Bestimmungen

Der/die Stipendiat/in überlässt dem „Künstlerhof Roter Ochse“ kostenlos ein während seiner/ihrer Anwesenheit entstandenes Elaborat.

Schleusingen, im September 2011



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